Wir verurteilen den Terror - #Sri Lanka

2019-04-21 | wir verurteilen den terror


DITIB verurteilt die Anschläge in Sri Lanka und spricht allen Christen ihr Beileid aus:


Wenige Wochen nach den bestialischen Terroranschlägen in Christchurch Neuseeland ereilten uns  heute  erneut  Nachricht  über Terroranschlägen  gegenüber  betende  Gläubige.  Diesmal richtete sich der Terror zu Ostern gegen betende Christen in Kirchen in Sri Lanka und gegen Hotelgäste. Nach ersten Erkenntnissen haben über 137 Menschen ihr Leben verloren.


Dass  diese  Angriffe  betende  Gläubige  am  Ostersonntag  in  einer  Kirche  trafen,  ist  erneut Ausdruck unsäglicher Gewalt und tiefsten Hasses, der erneut tiefe Wunden in unsere Herzen gerissen hat. Wie wir bereits nach dem Terror von Neuseeland mit 51 Getöteten festgestellt hatten sind: „Gotteshäuser Orte des Friedens und des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Sich in  einem  Gotteshaus  aufzuhalten,  schützt  sogar  in  Kriegs-  bzw.  Krisenzeiten  vor  Tötung, Angriff  und  Verfolgung.  Sie  sind  in  allen  Kulturen  und  Zivilisationen  Zufluchtsorte,  wo Menschen in sich kehren, solidarisch sind, Ruhe und Frieden finden.“

 

Daher rufen wir heute den Tätern erneut zu: „Egal aus welchen Beweggründen ihr auch zu handeln  glaubt:  Unser  Glaube  ist  der  Glaube  des  Friedens  und  des  emphatischen Miteinanders. Wir lehnen euren Terror und euren Hass ab! Wir sind solidarisch mit den Opfern des Terrors. Unsere Bittgebete sind bei den Opfern dieser hinterhältigen Anschläge und ihren Familien sowie der gesamten Christenheit.“

 

Wir sprechen ganz Sri Lanka und allen Christen unser herzliches Beileid aus und verurteilen diese martialischen Taten aufs Schärfste. Wir hoffen, dass die Polizei die Täter so schnell wie möglich ermittelt und die Sicherheit der weiteren Gottesdienste und Andachten über Ostern weltweit  gesichert  sind.  Hierfür  sind  die  Sicherheitsbehörden  weltweit  in  besonderer Verantwortung, die Sicherheit der Kirchen, Moscheen, Synagogen oder anderen Tempeln und der Gemeinden sicherzustellen.


 
DITIB-Bundesgemeinschaft